• Das Schweigen unserer Freunde
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Über das Buch

Details

Texas, Ende der 1960er-Jahre. Die US-
Bürgerrechtsbewegung gipfelt zunehmend in gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.
Vor diesem Hintergrund entsteht eine un-
gewöhnliche Freundschaft zweier Familien in Houston, Texas.

Im Mittelpunkt steht Jack Long, der als Reporter über Rassenthemen berichtet. Bei einer Demonstration lernt er Larry Thomas kennen, einen schwarzen Aktivisten. Als eine friedliche Zusammenkunft eskaliert und ein Polizist dabei stirbt, wird ihre Freundschaft plötzlich auf eine harte Probe gestellt…

Autoren: Mark Long & Jim Demonakos
Zeichner: Nate Powell
Übersetzer: Marc-Oliver Frisch
ISBN: 978-3-7704-3729-0
Preis: € 14,99
Seitenzahl: 208
Farbigkeit: schwarzweiß
Buchform: Broschur
Erschienen am: 17.10.2013


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2 Kommentare

  1. Ullrich
    18. September 2015

    »Das Schweigen unserer Freunde« wirkt von der Themenwahl über die Erzählweise bis hin zum Zeichenstil wie der Gewinner eines Will-Eisner-Imitationswettbewerbs. Ein überaus verdienter Gewinner, gewiss, doch der Ansatz ist irritierend. Was würde man sagen, wenn jemand heutzutage, sagen wir, in Heinrich-Böll-Manier einen Roman über ein typisches Heinrich-Böll-Thema schriebe?

    Die Graphic Novel ist dicht erzählt und man hat stets den Eindruck, dass Mark Long und Jim Demonakos genau wissen, wovon sie erzählen. Die Geschichte gewährt einen authentischen Blick auf den Alltag des Mittelschichtsamerikas zur Zeit der Bürgerrechtsbewegungen. Schon deshalb ist der Band empfehlenswert.

    Man hätte sich aber gewünscht, wenn die Autoren einfach darauf vertraut hätten, Episoden aus dieser Zeit zu erzählen und sie dem Urteil des Lesers zu überlassen. Aber Demonakos und Long nehmen den Leser fest an die Hand, auf dass er die moralische Botschaft auch ja nicht versäume. Auf die Erbaulichkeit im letzten Viertel der Erzählung hätte ich gerne verzichtet.

    Lesenswert, aber nicht ohne Schwächen.

    Antworten
    • buente
      22. September 2015

      Lieber Ullrich,

      Danke für Deinen Eindruck von „Das Schweigen unserer Freunde“. Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Dass am Ende eine moralische Keule sitzt, habe ich nicht so empfunden, aber da ist sicherlich jeder anders gestrickt.

      Liebe Grüße,
      Christopher

      Antworten

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