Programm Herbst 2014/2015

Gepostet am Mrz 31, 2014 in Vorschau | Keine Kommentare
Programm Herbst 2014/2015

Unser Programmleiter Wolf stellt unser neues Programm Herbst 2014/2015 vor. Wir hoffen, ihr habt an dem Programm so viel Freude wie wir.

Liebe Freunde der Graphic Novel! Ich freue mich, an dieser Stelle unser Programm ab Oktober 2014 bekanntgeben zu dürfen:

 

Graphic Novels im Oktober:

  • Meine Tassen im Schrank – Depressionen, Michelangelo und ich von Ellen Forney

Ellen Forney ist eine junge, lebenslustige Künstlerin. Sie treibt viel Sport, sprüht vor Kreativität, schläft wenig und arbeitet wie eine Verrückte. Meistens. Manchmal ist sie so schwermütig, dass sie es kaum aus dem Bett schafft. Als ihre Therapeutin ihr eröffnet, dass bei ihr eine bipolare Störung vorliegt, beginnt für sie eine Reise in ihre eigene Psyche, zum Kern ihres Selbst. Manisch-depressiv? Was bedeutet das eigentlich? Ellen Forney steht plötzlich der grundlegenden Frage gegenüber, wer sie wirklich ist – und muss lernen, sich selbst kritisch über die Schulter zu gucken.

„Lustig und erschütternd zugleich … Forneys scharfsinnige, lebendige Erzählkunst macht diese Geschichte frech und unterhaltsam.“ (Publishers Weekly)

  • Intisars Auto – Aus dem Leben einer jungen Frau im Jemen von Nacho Casanova und Pedro Riera

Intisar tritt gerne aufs Gaspedal und hört dabei laut Rihanna. Ihr Toyota Corolla ist für sie ein Symbol der Freiheit und der Gleichberechtigung. Denn eine Frau am Steuer, das ist nichts Alltägliches im Jemen. Mit Witz und Raffinesse unterwandert sie die etablierten Strukturen ihres Heimatlandes. Pedro Riera entwirft in Intisars Auto ein lebendiges Bild des modernen Jemen, der aus der Sicht einer jungen Frau beschrieben wird. Der Autor hat während eines einjährigen Aufenthalts Erfahrungen aus dem Alltag jemenitischer Frauen zusammengetragen und daraus eine leicht zu lesende, hochaktuelle Geschichte komponiert.

„Hier wird ein Comic geehrt, der dem Leser mit Ernsthaftigkeit, aber nicht ohne Humor eine komplexe Gesellschaft nahebringt, über die nur wenig bekannt ist.“ (Prix France Info 2013)

 

Graphic Novels im November:

  • Sam Zabel in: Der König des Mars von Dylan Horrocks

Sam Zabel ist Comiczeichner und steckt in einer Schaffenskrise. Eines Tages erzählt ihm eine junge Zeichnerin begeistert von einem Science Fiction Comic: Der König des Mars! Sam besorgt sich ein Heft und steht plötzlich auf dem roten Planeten. Ein Mädchen mit Raketenstiefeln begrüßt ihn und fliegt mit Sam in eine Felsspalte. Dort, unter der Marsoberfläche, existiert eine marsianische Zivilisation, die Sam prompt zu ihrem Herrscher ernennt. Als König verfügt er über einen Harem: eine Heerschar grünhäutiger Frauen, die alle mit ihm schlafen wollen. Aber darf sich Sam dieser Fantasie hingeben? Schließlich ist er verheiratet …

  • Das Überleben der Spezies – Eine kritische, aber nicht ganz hoffnungslose Betrachtung des Kapitalismus von Paul Jorion und Grégory Maklès

„Die Ökonomie ist eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie Ökonomen zu überlassen“, so Paul Jorion. Der Autor zahlreicher Wirtschaftsfachbücher liefert mit Das Überleben der Spezies eine anschauliche Einführung in den Kapitalismus und dessen Abgründe. Arbeiter, Boss und Kapitalist – wer nimmt welche Rolle ein, damit das System reibungslos funktioniert? Mit bitterbösem Humor erklärt Jorion, weshalb diese Gesellschaftsform die Menschheit in den Abgrund führen und die menschliche Spezies ausrotten wird.

 

Graphic Novel im Januar 2015:

Fabien arbeitet als Museumsaufsicht im Louvre. Als seine Freundin ihn mit zu ihrer Familie nimmt, ist ihm nicht ganz wohl in seiner Haut. Begeistert zeigen ihm die Benions den schielenden Hund, ein altes Gemälde, das sie vor Kurzem auf dem Dachboden entdeckt haben. Nun steckt Fabien in der Klemme. Denn wenn er es mit seinen amourösen Avancen ernst meint, dann sorgt er dafür, dass das Bild bald im Louvre zu sehen ist. Der schielende Hund vom Erfolgsautor Étienne Davodeau ist eine charmante Farce, die der Frage nachgeht: Was genau ist eigentlich Kunst?

„Davodeaus Charaktere wirken glaubhaft und angenehm frei von Klischees.“ (Der Tagesspiegel)

 

Graphic Novel im März 2015:

  • Besondere Jahre – Ein Abschied in Bildern von Joyce Farmer

Rachel und Lars sind ein liebenswürdiges Paar. Sie genießen ihren Lebensabend und helfen sich gegenseitig, so gut sie noch können. Eines Tages wird ihrer Tochter Laura jedoch bewusst, dass sie Hilfe benötigen. Joyce Farmer erzählt in Besondere Jahre die Geschichte einer Frau, die mit den Gesundheitsproblemen und dem Tod ihrer Eltern konfrontiert wird. Liebevoll und ohne Pathos zeigt sie das Älterwerden und die damit verbundene Pflege und zeichnet so ein facettenreiches, vielschichtiges und glaubwürdiges Bild dieser besonderen Lebenssituation.

„Die Erzählung von Joyce Farmer ist ein leises Wunder. Die Geschichte überwältigt mit unsentimentalem Realismus und flüchtigen Fantasiebildern, die vorbeiflimmern wie Gespenster.“ (Publishers Weekly)

Wolf

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